Schutz-/Interventionstechniken


Mitarbeiter im Gesundheits, Sozial- und Betreuungswesen sehen sich in ihrem Berufsalltag immer wieder mit krankheitsbedingten körperlichen Übergriffen unterschiedlichen Ausmaßes durch Patienten konfrontiert. Die Häufigkeit solcher Übergriffe scheint zuzunehmen. Körperliche Übergriffe reichen von Griffen, z.B. an das Handgelenk, bis hin zu gefährlichen Würgeangriffen, Fußtritten oder Schlägen. 

Betroffen sind häufig Mitarbeiter von Intensivstationen, Notaufnahmen, psychiatrischen Abteilungen, teilweise auch Mitarbeiter in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder des betreuten Wohnens. Auswirkungen solcher Übergriffe können körperliche und seelische Verletzungen sein, die die Einsatz- und Leistungsfähigkeit der betroffenen Mitarbeiter für kürzere oder längere Zeit einschränken.

Was kann getan werden?

Neben ausreichender Personalstärke und Schulungen der Mitarbeiter in ganzheitlicher Deeskalation sind klinische Schutz- und Interventionstechniken ein weiterer Baustein, um mit dem Thema "Aggressionen und Gewalt" professionell umzugehen. Die Techniken sollen vor allem dann zum Einsatz kommen, wenn andere Deeskalationsbemühungen nicht mehr ausreichend sind, um die Gewalt- und Gefahrensituation zu einem sicheren Ende zu führen.

  






Copyright Fotos und Texte: Björn Hillebrand